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"Was passiert alles, wenn jemand tot ist?", fragte Arthur. "Wenn jemand gestorben ist, dann wird ein Bestattungsunternehmen angerufen. Ein Bestatter (oder eine Bestatterin) kommt dann in das Haus der Familie um dort die Wünsche für die Bestattung des toten Menschen zu erfahren und die Angehörigen zu beraten. Dann sorgt er dafür, daß der oder die Verstorbene gewaschen und ordentlich gekleidet in einen ausgesuchten Sarg gelegt wird. Das nennt man Aufbahrung. Jeder verstorbene Mensch wird entweder bestattet - also im Sarg auf dem Friedhof begraben - oder eingeäschert. Wenn sich die Familie für eine Einäscherung entscheidet, wird der Tote in einem besonderen Ofen verbrannt, so daß von ihm nur noch ein wenig Asche übrig bleibt. Diese Verbrennung erfolgt in einem Krematorium."
"Tut das denn nicht weh?", sorgte sich Arthur. "Nein", erklärte der freundliche Herr. "Wenn jemandem tot ist, spürt er das nicht mehr."
" Was geschieht genau im Krematorium?", wollte Arthur wissen. Der Herr vom Krematorium: "Vor der Einäscherung des Toten wird oft eine Trauerfreier gehalten. Hierdurch hat man die Gelegenheit, Abschied zu feiern von dem Verstorbenen. Das wird oft in der Kirche gemacht, oder aber im Krematorium. Beim Krematorium angekommen, wird die Familie in einem Familienzimmer empfangen. Die anderen Menschen werden in einem weiteren Raum geleitet. Inzwischen wird der Sarg vom Bestatter aus dem Wagen geholt und in der Feierhalle aufgestellt. Um den Sarg liegen schöne Blumen und Kränze. Es können auch Zeichnungen sein, die Kinder selbst gemalt haben. Meist brennen dort auch Kerzen. In der Feierhalle wird in einer Trauerfeier Abschied genommen von dem Verstorbenen."
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